News 2018-52

05.11.2018 – Stellungnahme der AkdÄ zu Nivolumab (Melanom, Kombination mit Ipilimumab; Neubewertung nach Fristablauf) (Opdivo®) – frühe Nutzenbewertung § 35a SGB V

Aus Sicht der AkdÄ besteht mindestens ein Anhaltspunkt für einen geringeren Nutzen für Nivolumab + Ipilimumab gegenüber Nivolumab für nicht vorbehandelte Patienten mit metastasiertem oder lokal fortgeschrittenem und nicht resezierbarem Melanom, deren Tumor BRAF-V600-Mutation-negativ ist.

Über den Zusatznutzen beschließt der G-BA.

Pertuzumab ist zugelassen bei Erwachsenen mit

  • Monotherapie oder in Kombination mit Ipilimumab
    • für die Behandlung des fortgeschrittenen (nicht resezierbaren oder metastasierten) Melanoms.
  • Monotherapie zur adjuvanten Behandlung des
    • Melanoms mit Lymphknotenbeteiligung oder Metastasierung nach vollständiger Resektion.
  • Monotherapie zur Behandlung des
    • lokal fortgeschrittenen oder metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms nach vorheriger Chemotherapie.
    • fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms nach Vortherapie.
    • rezidivierenden oder refraktären klassischen Hodgkin-Lymphoms nach einer autologen Stammzelltransplantation (ASCT) und Behandlung mit Brentuximab Vedotin.
    • rezidivierenden oder metastasierten Plattenepithelkarzinoms des Kopf-Hals-Bereichs mit einer Progression während oder nach einer platinbasierten Therapie.
    • lokal fortgeschrittenen nicht resezierbaren oder metastasierten Urothelkarzinoms nach Versagen einer vorherigen platinhaltigen Therapie.

Auf unserer Homepage können Sie unter der Rubrik Nutzenbewertung § 35a SGB V alle bisher beim G-BA eingereichten Stellungnahmen der AkdÄ einsehen.