Facharzt für Anästhesiologie, Spezielle Schmerztherapie
Außerordentliches Mitglied der Arzneimittelkommission seit 2007
Vita
| 1940 |
Geboren in Stolzenau/Weser |
| 1962-1968 |
Medizin-Studium in Würzburg, Hamburg und Göttingen |
| 1969 |
Medizinalassistent am Kreiskrankenhaus Hoya |
| 1970 |
Assistenzarzt in der Abt. für Innere Medizin am Kreiskrankenhaus Hoya |
| seit 1971 |
Assistenzarzt am Institut für klinische Anaesthesiologie am Klinikum der Georg-August-Universität Göttingen |
| seit 1974 |
Facharzt für Anästhesie |
| 1974-1989 |
Oberarzt am Zentrum für Anästhesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin der Universität Göttingen |
| 1976 |
USA-Aufenthalt mit Hospitation an verschiedenen Schmerzkliniken |
| 1977 |
Assistenzarzt in der Neurologischen Universitätsklinik Göttingen |
| 1977 |
Gründung der Schmerzambulanz am Zentrum Anaesthesiologie,Rettungs- und Intensivmedizin der Universität Göttingen |
| 1988 |
Habilitation im Fach Algesiologie; Thema der Habilschrift: "Diagnostik und Klassifikation chronischer, idiopathischer Rückenschmerzen" |
| 1989 |
Ruf auf eine C3-Professur "Algesiologie" an der Universität Göttingen |
| 1993-1994 |
Tätigkeit am "Spine Institute of New England" und an der orthopädischen Abteilung der Universitätsklinik in Burlington, Vermont, USA |
| 2005 |
Ausscheiden aus dem aktiven Dienst |
Ausgewählte Aufgaben und Funktionen
- Sprecher der Arbeitsgruppe "Chronischer Rückenschmerz des Ärztlichen Sachverständigenbeirats für die Gesundheitsversorgung und Krankenversicherung" des Bundesministeriums für Gesundheit, 1994-1996
- Mitglied der "International Association for the Study of the Lumbar Spine" (ISSLS), seit 1996
- Sprecher der Qualitätssicherungskommission der DGSS, 1996-2002
- 2. Vorsitzender der Deutschen Schmerzstiftung, 1994-2003
- Mitglied des Management Komitees "Lumbar Pain Guidelines for its Management" (COST B13) und Chairman der Arbeitsgruppe "European Guidelines for the management of chronic low back pain"
- Mitglied der Kommission zur Erstellung von nationalen Versorgungsleitlinien Rückenschmerz der/des AWMF/ÄZQ, seit 2005
Schwerpunkte
| Klinisch |
Nervenblockaden; multimodale, multidisziplinäre Behandlungskonzepte bei chronischen Rückenschmerzen; Klassifikation und Dokumentation chronischer Schmerzen; diagnostische Verfahren bei Rückenschmerzen |
| Wissenschaftlich |
Konzeption und Überprüfung multimodaler Behandlungsprogramme für Patienten mit chronischen Rückenschmerzen (BMBF-Projekt 1990-1994); Entwicklung eines Klassifikations- und Dokumentationssystem für Schmerzerkrankungen; Leitlinienentwicklung für Rückenschmerzen und ihre Implementierung; Relevanz und Qualität von Nervenblockaden in der Therapie akuter und chronischer Schmerzen; Entwicklung einer standardisierten Testbatterie funktioneller Verhaltenstests zur Quantifizierung der Funktionskapazität von Patienten mit Rückenschmerzen (BMBF-Projekt 2002-2005) |
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