Leitfaden „Orale Antikoagulation bei nicht valvulärem Vorhofflimmern“ (2., überarbeitete Auflage)

Empfehlungen zum Einsatz der direkten oralen Antikoagulanzien Dabigatran (Pradaxa®), Apixaban (Eliquis®), Edoxaban (Lixiana®) und Rivaroxaban (Xarelto®)

Orale Antikoagulation bei nicht valvulärem Vorhofflimmern: Leitfaden der AkdÄ zum Einsatz der direkten oralen Antikoagulanzien Dabigatran (Pradaxa®), Apixaban (Eliquis®), Edoxaban (Lixiana®) und Rivaroxaban (Xarelto®)

Seit der Publikation der 1. Auflage dieses Leitfadens im September 2012 sind in Deutschland zwei neue, nicht-Vitamin-K-abhängige oder direkte orale Antikoagulanzien zur Schlaganfallprophylaxe bei nicht valvulärem Vorhofflimmern (nv-VHF) auf den Markt gekommen: Apixaban (Eliquis®) und Edoxaban (Lixiana®), beides Faktor-Xa-Antagonisten aus der Gruppe der Xabane. Außerdem wurde im Herbst 2015 erstmals ein Antidot gegen ein direktes orales Antikoagulans (DOAK) zugelassen: Idarucizumab (Praxbind®) gegen den direkten Thombinhemmer Dabigatran. Durch die Einführung dieser neuen Arzneimittel wird das Gebiet der oralen Antikoagulation zunehmend komplexer und eine Neuauflage des Leitfadens schien dringend geboten.

Die nun vorliegende 2., überarbeitete Auflage des Leitfadens enthält neue Daten zu Dabigatran und Rivaroxaban und informiert über die neu zugelassenen DOAK und das Antidot gegen den direkten Thombinhemmer Dabigatran. Für die Faktor-Xa-Antagonisten ist bisher kein Antidot zugelassen. Auch Labortests zur Überprüfung der Gerinnungshemmung bei den DOAK stehen nach wie vor nicht für Routinekontrollen zur Verfügung. Aus Sicht der AkdÄ sollte sich der Einsatz von DOAK auf Patienten beschränken, für die Vitamin-K-Antagonisten (VKA) wie Phenprocoumon (z. B. Marcumar®, Falithrom®) keine geeignete Therapieoption sind.

Leitfaden der AkdÄ zum Einsatz der direkten oralen Antikoagulanzien Dabigatran (Pradaxa®), Apixaban (Eliquis®), Edoxaban (Lixiana®) und Rivaroxaban (Xarelto®), 2., überarbeitete Auflage, Stand: September 2016