Drug Safety Mail 2017-17

22.05.2017 – Propofolinfusionssyndrom – Empfehlungen für eine erhöhte Sicherheit

Propofol ist ein Narkotikum, dessen wichtigste Eigenschaft die gute Steuerbarkeit mit schnellem Wirkungseintritt und kurzer Wirkdauer ist. Es gehört zu den am häufigsten eingesetzten Substanzen in der Anästhesie; außerdem wird es regelhaft bei Sedierungen für diagnostische Maßnahmen und auch zur Sedierung im intensivmedizinischen Bereich angewandt.

Bereits 2004 hat die AkdÄ auf schwere Arzneimittelnebenwirkungen in Form des sogenannten Propofolinfusionssyndroms (PRIS) hingewiesen: Seitdem sind weitere Fälle von PRIS berichtet und publiziert worden, die ein Update zum PRIS und dem Einsatz von Propofol erfordern.