Unerwünschte Arzneimittelwirkung melden
Bekanntgaben 2005
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Rhabdomyolyse und Koma nach Amisulprid (Solian®) (UAW-News - International)
Amisulprid, Nachfolger der Altsubstanz Sulpirid, ist ein so genanntes atypisches Neuroleptikum und zur Behandlung akuter und chronischer schizophrener Störungen zugelassen. Im deutschen Spontanmeldesystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 30.03.2005) sind 406 Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen nach Gabe von Amisulprid erfasst. Hierunter finden sich acht Fälle einer Rhabdomyolyse und zwölf Meldungen über ein malignes neuroleptisches Syndrom.
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Rhabdomyolyse und Koma nach Amisulprid (Solian®) (UAW-News - International)
Amisulprid, Nachfolger der Altsubstanz Sulpirid, ist ein so genanntes atypisches Neuroleptikum und zur Behandlung akuter und chronischer schizophrener Störungen zugelassen. Im deutschen Spontanmeldesystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 30.03.2005) sind 406 Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen nach Gabe von Amisulprid erfasst. Hierunter finden sich acht Fälle einer Rhabdomyolyse und zwölf Meldungen über ein malignes neuroleptisches Syndrom.
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Psychiatrische UAW unter Bisphosphonat-Therapie: Verwirrtheit nach Einnahme von Alendronsäure (Fosamax®) (Aus der UAW-Datenbank)
Der AkdÄ wurde von einer 85-jährigen Patientin berichtet, die wegen einer Osteoporose mit Alendronsäure (Fosamax®) behandelt wurde. Der Einnahme von Alendronsäure folgte eine jeweils eintägige Verwirrtheit, sodass die Behandlung nach fünf Monaten abgesetzt wurde. Im deutschen Spontanmeldesystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 30.03.2005) befinden sich 242 Meldungen zu Alendronsäure, davon betreffen 26 (10,7 Prozent) psychiatrische Störungen, darunter Verwirrung, Denkstörung und Halluzinationen. In der Fachinformation zu Fosamax® (Alendronsäure) werden psychiatrische UAW nicht erwähnt.
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Psychiatrische UAW unter Bisphosphonat-Therapie: Verwirrtheit nach Einnahme von Alendronsäure (Fosamax®) (Aus der UAW-Datenbank)
Der AkdÄ wurde nun von einer 85-jährigen Patientin berichtet, die wegen einer Osteoporose mit Alendronsäure (Fosamax®) behandelt wurde. Der Einnahme von Alendronsäure folgte eine jeweils eintägige Verwirrtheit, sodass die Behandlung nach fünf Monaten abgesetzt wurde. Im deutschen Spontanmeldesystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 30.03.2005) befinden sich 242 Meldungen zu Alendronsäure, davon betreffen 26 (10,7 Prozent) psychiatrische Störungen, darunter Verwirrung, Denkstörung und Halluzinationen. In der Fachinformation zu Fosamax® (Alendronsäure) werden psychiatrische UAW nicht erwähnt.
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Allergisches Kontaktekzem unter Bufexamac (Aus der UAW-Datenbank)
Bufexamac ist eine antiphlogistisch wirkende Substanz aus der Gruppe der Cyclooxygenasehemmer, die in Form nicht verschreibungspflichtiger lokal anzuwendender Präparate zur Verfügung steht. Als Anwendungsgebiete werden genannt: "Zur Milderung von Entzündungssymptomen der Haut bei Neurodermitis oder chronischem Ekzem". Im deutschen Spontanerfassungssystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 30.03.2005) sind 154 Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen nach Gabe von Bufexamac erfasst. Fast alle Meldungen beziehen sich hierbei auf kontaktallergische Hauterscheinungen im näheren oder weiteren Umkreis der Applikationsstelle.
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Allergisches Kontaktekzem unter Bufexamac (Aus der UAW-Datenbank)
Bufexamac ist eine antiphlogistisch wirkende Substanz aus der Gruppe der Cyclooxygenasehemmer, die in Form nicht verschreibungspflichtiger lokal anzuwendender Präparate zur Verfügung steht. Als Anwendungsgebiete werden genannt: "Zur Milderung von Entzündungssymptomen der Haut bei Neurodermitis oder chronischem Ekzem". Im deutschen Spontanerfassungssystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 30.03.2005) sind 154 Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen nach Gabe von Bufexamac erfasst. Fast alle Meldungen beziehen sich hierbei auf kontaktallergische Hauterscheinungen im näheren oder weiteren Umkreis der Applikationsstelle.
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Myopathie nach Tacrolimus-Salbe (Protopic®) (Aus der UAW-Datenbank)
Tacrolimus gehört zusammen mit Pimecrolimus zu den so genannten Calcineurinantagonisten. Chemisch handelt es sich um ein Makrolid-Lakton, das aufgrund seiner immunsuppressiven Wirkung zur Prophylaxe beziehungsweise Behandlung von Abstoßungsreaktionen nach Leber- oder Nierentransplantation eingesetzt wird. Als Salbe (Protopic®) ist es zur Behandlung des mittelschweren bis schweren atopischen Ekzems zugelassen, das auf herkömmliche Therapien nicht ausreichend anspricht. Im Jahr 2003 wurden 2,1 Mio. DDD verordnet, was im Vergleich zur Verordnungshäufigkeit im Einführungsjahr 2002 einer Zunahme um 49,1 Prozent entspricht. Im deutschen Spontanmeldesystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 30.03.2005) befindet sich unter insgesamt 1027 Meldungen zu Tacrolimus (sowohl orale als auch topische Anwendung) ein Bericht über eine Myositis bei einer Patientin, die nach einer Herztransplantation neben Tacrolimus auch Atorvastatin einnahm.
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Myopathie nach Tacrolimus-Salbe (Protopic®) (Aus der UAW-Datenbank)
Tacrolimus gehört zusammen mit Pimecrolimus zu den so genannten Calcineurinantagonisten. Chemisch handelt es sich um ein Makrolid-Lakton, das aufgrund seiner immunsuppressiven Wirkung zur Prophylaxe beziehungsweise Behandlung von Abstoßungsreaktionen nach Leber- oder Nierentransplantation eingesetzt wird. Als Salbe (Protopic®) ist es zur Behandlung des mittelschweren bis schweren atopischen Ekzems zugelassen, das auf herkömmliche Therapien nicht ausreichend anspricht. Im Jahr 2003 wurden 2,1 Mio. DDD verordnet, was im Vergleich zur Verordnungshäufigkeit im Einführungsjahr 2002 einer Zunahme um 49,1 Prozent entspricht. Im deutschen Spontanmeldesystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 30.03.2005) befindet sich unter insgesamt 1027 Meldungen zu Tacrolimus (sowohl orale als auch topische Anwendung) ein Bericht über eine Myositis bei einer Patientin, die nach einer Herztransplantation neben Tacrolimus auch Atorvastatin einnahm.
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Erworbene Hämophilie A infolge Clopidogrel? (UAW-News - International)
Clopidogrel (Iscover®, Plavix®) ist zugelassen zur Prävention atherothrombotischer Ereignisse bei Patienten mit Herzinfarkt, mit ischämischem Schlaganfall oder mit nachgewiesener peripherer arterieller Verschlusskrankheit sowie in Kombination mit Acetylsalicylsäure bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom. Es wird mit stark zunehmender Häufigkeit verordnet und erreichte 2003 über 117 Mio. DDD.
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Erworbene Hämophilie A infolge Clopidogrel? (UAW-News - International)
Clopidogrel (Iscover®, Plavix®) ist zugelassen zur Prävention atherothrombotischer Ereignisse bei Patienten mit Herzinfarkt, mit ischämischem Schlaganfall oder mit nachgewiesener peripherer arterieller Verschlusskrankheit sowie in Kombination mit Acetylsalicylsäure bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom. Es wird mit stark zunehmender Häufigkeit verordnet und erreichte 2003 über 117 Mio. DDD.
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Spätdyskinesie unter der Therapie mit Ziprasidon (UAW-News - International)
Ziprasidon (Zeldox®) ist ein neues atypisches Neuroleptikum und wird zur Behandlung der Schizophrenie eingesetzt. Ziprasidon wurde im April 2002 zugelassen und im Jahr 2003 mit einer Häufigkeit von 2,3 Mio. DDD verordnet.
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Spätdyskinesie unter der Therapie mit Ziprasidon (UAW-News - International)
Ziprasidon (Zeldox®) ist ein neues atypisches Neuroleptikum und wird zur Behandlung der Schizophrenie eingesetzt. Ziprasidon wurde im April 2002 zugelassen und im Jahr 2003 mit einer Häufigkeit von 2,3 Mio. DDD verordnet.
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Übelkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit Insulin glargin (Lantus®) (UAW-News - International)
Englische Autoren berichten über eine 34-jährige Patientin mit einem Typ-1-Diabetes, die wegen einer zuvor schlechten Blutzucker-Einstellung auf Insulin glargin und Insulin human (Actrapid®) umgestellt wurde. Bereits 24 Stunden nach der ersten Injektion klagte die Patientin über Übelkeit. Diese Symptomatik hielt während eines Behandlungszeitraums von sechs Wochen an und steigerte sich noch durch häufiges Erbrechen, das auch durch die Gabe von Antiemetika nicht zu beeinflussen war.
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Übelkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit Insulin glargin (Lantus®) (UAW-News - International)
Englische Autoren berichten über eine 34-jährige Patientin mit einem Typ-1-Diabetes, die wegen einer zuvor schlechten Blutzucker-Einstellung auf Insulin glargin und Insulin human (Actrapid®) umgestellt wurde. Bereits 24 Stunden nach der ersten Injektion klagte die Patientin über Übelkeit. Diese Symptomatik hielt während eines Behandlungszeitraums von sechs Wochen an und steigerte sich noch durch häufiges Erbrechen, das auch durch die Gabe von Antiemetika nicht zu beeinflussen war.
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Akute Rhabdomyolyse unter Olanzapin (UAW-News - International)
Olanzapin (Zyprexa®) gehört zu den so genannten atypischen Neuroleptika. Es ist zugelassen zur Behandlung der Schizophrenie und mäßig schwerer bis schwerer manischer Episoden. Weiterhin kann es mit Einschränkungen zur Phasenprophylaxe bei Patienten mit bipolaren Störungen angewandt werden. Mit UAW von Olanzapin hatte sich der UAW-Ausschuss der AkdÄ mehrfach zu beschäftigen. Mit 24,1 Mio. DDD war es im Jahr 2003 das am häufigsten verordnete atypische Neuroleptikum.
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Akute Rhabdomyolyse unter Olanzapin (UAW-News - International)
Olanzapin (Zyprexa®) gehört zu den so genannten atypischen Neuroleptika. Es ist zugelassen zur Behandlung der Schizophrenie und mäßig schwerer bis schwerer manischer Episoden. Weiterhin kann es mit Einschränkungen zur Phasenprophylaxe bei Patienten mit bipolaren Störungen angewandt werden. Mit UAW von Olanzapin hatte sich der UAW-Ausschuss der AkdÄ mehrfach zu beschäftigen. Mit 24,1 Mio. DDD war es im Jahr 2003 das am häufigsten verordnete atypische
Neuroleptikum.
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Ticlopidin bedingte akute cholestatische Hepatitis kompliziert mit einer Anämie (UAW-News - International)
Ticlopidin wurde 2003 mit 4,4 Mio. DDD verordnet; die Verordnungen sind wegen des Risikos schwerer Neutropenien in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Im deutschen Spontanerfassungssystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ; Stand: 30.03.2005) sind 715 Meldungen zu Ticlopidin registriert. Hiervon beziehen sich 40,7 Prozent auf "Leber- und Gallenveränderungen". Unter anderem wird 44-mal (6,2 Prozent) eine cholestatische Hepatitis genannt.
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Ticlopidin bedingte akute cholestatische Hepatitis kompliziert mit einer Anämie (UAW-News - International)
Ticlopidin wurde 2003 mit 4,4 Mio. DDD verordnet; die Verordnungen sind wegen des Risikos schwerer Neutropenien in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Im deutschen Spontanerfassungssystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ; Stand: 30.03.2005) sind 715 Meldungen zu Ticlopidin registriert. Hiervon beziehen sich 40,7 Prozent auf "Leber- und Gallenveränderungen". Unter anderem wird 44-mal (6,2 Prozent) eine cholestatische Hepatitis genannt.
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Galaktorrhö unter der Behandlung mit Quetiapin (Seroquel®) in Kombination mit Venlafaxin (UAW-News - International)
Quetiapin (Seroquel®) ist zur Behandlung der Schizophrenie zugelassen. Venlafaxin (Trevilor®) wird unter anderem bei depressiven Erkrankungen einschließlich Depressionen mit begleitenden Angstzuständen verwandt. Koreanische Autoren beschreiben den Fall einer 33-jährigen Patientin, die an einer psychotischen Depression mit körperbezogenen Wahnvorstellungen litt.
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Galaktorrhö unter der Behandlung mit Quetiapin (Seroquel®) in Kombination mit Venlafaxin (UAW-News - International)
Quetiapin (Seroquel®) ist zur Behandlung der Schizophrenie zugelassen. Venlafaxin (Trevilor®) wird unter anderem bei depressiven Erkrankungen einschließlich Depressionen mit begleitenden Angstzuständen verwandt. Koreanische Autoren beschreiben den Fall einer 33-jährigen Patientin, die an einer psychotischen Depression mit körperbezogenen Wahnvorstellungen litt.
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Lebensbedrohliches Angioödem der Zunge unter immunsuppressiver Therapie mit Everolimus (UAW-News - International)
Everolimus ist ein Immunsuppressivum aus der Klasse der mTOR-Inhibitoren (mammalian target of rapamycin), das in Kombination mit anderen Wirkstoffen zur Prävention der Abstoßung bei Organtransplantationen eingesetzt wird. Im deutschen Spontanmeldesystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 30.03.2005) sind 52 Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Gabe von Everolimus erfasst.
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Lebensbedrohliches Angioödem der Zunge unter immunsuppressiver Therapie mit Everolimus (UAW-News - International)
Everolimus ist ein Immunsuppressivum aus der Klasse der mTOR-Inhibitoren (mammalian target of rapamycin), das in Kombination mit anderen Wirkstoffen zur Prävention der Abstoßung bei Organtransplantationen eingesetzt wird. Im deutschen Spontanmeldesystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 30.03.2005) sind 52 Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Gabe von Everolimus erfasst.
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Methämoglobinämie durch Celecoxib (UAW-News - International)
Celecoxib (Celebrex®) ist zur Behandlung von Symptomen bei Reizzuständen degenerativer Gelenkerkrankungen (aktivierte Arthrosen) oder chronischer Polyarthritis (rheumatoide Arthritis) zugelassen. Im deutschen Spontanmeldesystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 30.03.2005) sind 462 Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen nach Gabe von Celecoxib erfasst.
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Methämoglobinämie durch Celecoxib (UAW-News - International)
Celecoxib (Celebrex®) ist zur Behandlung von Symptomen bei Reizzuständen degenerativer Gelenkerkrankungen (aktivierte Arthrosen) oder chronischer Polyarthritis (rheumatoide Arthritis) zugelassen. Im deutschen Spontanmeldesystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 30.03.2005) sind 462 Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen nach Gabe von Celecoxib erfasst.
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Stomatitis und Geschmacksverlust durch Candesartan (UAW-News - International)
Candesartan (Atacand®, Blopress®) gehört zur Gruppe der Angiotensin-II-Antagonisten (AT1-Rezeptorantagonisten; "Sartane") und ist zur Behandlung der Hypertonie zugelassen. Im deutschen Spontanmeldesystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 08.02.2005) sind 1787 Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Gabe von Sartanen (inkl. Kombinationen mit Hydrochlorothiazid) erfasst.
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Stomatitis und Geschmacksverlust durch Candesartan (UAW-News - International)
Candesartan (Atacand®, Blopress®) gehört zur Gruppe der Angiotensin-II-Antagonisten (AT1-Rezeptorantagonisten; "Sartane") und ist zur Behandlung der Hypertonie zugelassen. Im deutschen Spontanmeldesystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 08.02.2005) sind 1787 Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Gabe von Sartanen (inkl. Kombinationen mit Hydrochlorothiazid) erfasst.
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Krämpfe und QTc-Verlängerung bei Überdosierung von Atomoxetin (Strattera®) in Kombination mit anderen Psychopharmaka (UAW-News - International)
Atomoxetin (Strattera®) ist ein selektiver Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer, der in Deutschland seit Januar 2005 zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern ab sechs Jahren und bei Jugendlichen als Teil eines umfassenden Behandlungsprogramms zugelassen ist. Erstmals wurde nun über die Gefahren einer Überdosierung von Atomoxetin berichtet.
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Krämpfe und QTc-Verlängerung bei Überdosierung von Atomoxetin (Strattera®) in Kombination mit anderen Psychopharmaka (UAW-News - International)
Atomoxetin (Strattera®) ist ein selektiver Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer, der in Deutschland seit Januar 2005 zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern ab sechs Jahren und bei Jugendlichen als Teil eines umfassenden Behandlungsprogramms zugelassen ist. Erstmals wurde nun über die Gefahren einer Überdosierung von Atomoxetin berichtet.
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Unerwünschte ZNS-Wirkungen unter Voriconazol (Aus der UAW-Datenbank)
Voriconazol (Vfend®) ist ein noch relativ neues Breitspektrum-Triazol-Antimykotikum, das oral oder parenteral appliziert werden kann. Im deutschen Spontanmeldesystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 30.03.2005) sind 66 Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen im Zusammenhang mit der Gabe von Voriconazol erfasst.
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Unerwünschte ZNS-Wirkungen unter Voriconazol (Aus der UAW-Datenbank)
Voriconazol (Vfend®) ist ein noch relativ neues Breitspektrum-Triazol-Antimykotikum, das oral oder parenteral appliziert werden kann. Im deutschen Spontanmeldesystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 30.03.2005) sind 66 Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen im Zusammenhang mit der Gabe von Voriconazol erfasst.
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Vincristin: Tödliche Zwischenfälle nach versehentlicher intrathekaler Gabe (Aus der UAW-Datenbank)
Vincristin ist ein Zytostatikum (Mitosehemmer) aus der Gruppe der Vinca-Alkaloide und ist unter anderem zur Kombinationstherapie der akuten lymphatischen Leukämie, des Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphoms, des Mammakarzinoms, des kleinzelligen Bronchialkarzinoms und verschiedener Sarkome zugelassen. Es ist streng intravenös anzuwenden. Im deutschen Spontanmeldesystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Datenstand: 21.01.2005) sind 528 Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen nach Gabe von Vincristin erfasst.
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Vincristin: Tödliche Zwischenfälle nach versehentlicher intrathekaler Gabe (Aus der UAW-Datenbank)
Vincristin ist ein Zytostatikum (Mitosehemmer) aus der Gruppe der Vinca-Alkaloide und ist unter anderem zur Kombinationstherapie der akuten lymphatischen Leukämie, des Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphoms, des Mammakarzinoms, des kleinzelligen Bronchialkarzinoms und verschiedener Sarkome zugelassen. Es ist streng intravenös anzuwenden. Im deutschen Spontanmeldesystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Datenstand: 21.01.2005) sind 528 Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen nach Gabe von Vincristin erfasst.
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Synovitis unter dem Bild eines akuten Karpaltunnelsyndroms durch Alendronsäure (UAW-News - International)
Alendronsäure (Fosamax®) ist unter anderem zur Therapie der postmenopausalen Osteoporose der Frauen sowie auch der Osteoporose bei Männern zugelassen. Im deutschen Spontanerfassungssystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 08.02.2005) sind 238 Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Gabe von Alendronsäure erfasst.
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Synovitis unter dem Bild eines akuten Karpaltunnelsyndroms durch Alendronsäure (UAW-News - International)
Alendronsäure (Fosamax®) ist unter anderem zur Therapie der postmenopausalen Osteoporose der Frauen sowie auch der Osteoporose bei Männern zugelassen. Im deutschen Spontanerfassungssystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 08.02.2005) sind 238 Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Gabe von Alendronsäure erfasst.
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Stomatitis, Glossitis und Ösophagitis unter Minocyclin (UAW-News - International)
Es ist bekannt, dass Minocyclin (ebenso wie andere Antibiotika) zu einer Candida-Besiedlung, insbesondere der Mund- und Darmschleimhaut, führen kann. Auf die Möglichkeit dieser unerwünschten Wirkung wird in der Fachinformation hingewiesen. Im deutschen Spontanerfassungssystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ; Stand 29.10.2004) sind 282 Meldungen zu Minocyclin registriert.
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Stomatitis, Glossitis und Ösophagitis unter Minocyclin (UAW-News - International)
Es ist bekannt, dass Minocyclin (ebenso wie andere Antibiotika) zu einer Candida-Besiedlung, insbesondere der Mund- und Darmschleimhaut, führen kann. Auf die Möglichkeit dieser unerwünschten Wirkung wird in der Fachinformation hingewiesen. Im deutschen Spontanerfassungssystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ; Stand 29.10.2004) sind 282 Meldungen zu Minocyclin registriert.
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Allergische Reaktion auf Humaninsulin (UAW-News - International)
Im deutschen Spontanerfassungssystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ; Stand: 29.10.2004) sind zu Humaninsulinen 825 Meldungen registriert. Darunter befinden sich auch 36 Meldungen (4,4 Prozent) über (generalisierte) allergische Reaktionen. Über Reaktionen an der Injektionsstelle wurde in 5,9 Prozent der Fälle berichtet. Darüber hinaus sind drei Meldungen über ein Angioödem und fünf Meldungen über ein Gesichtsödem erfasst.
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Allergische Reaktion auf Humaninsulin (UAW-News - International)
Im deutschen Spontanerfassungssystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ; Stand: 29.10.2004) sind zu Humaninsulinen 825 Meldungen registriert. Darunter befinden sich auch 36 Meldungen (4,4 Prozent) über (generalisierte) allergische Reaktionen. Über Reaktionen an der Injektionsstelle wurde in 5,9 Prozent der Fälle berichtet. Darüber hinaus sind drei Meldungen über ein Angioödem und fünf Meldungen über ein Gesichtsödem erfasst.
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Schwere Thrombozytose mit arteriellem Verschluss nach Gemcitabin (Aus der UAW-Datenbank)
Gemcitabin (Gemzar®) ist ein Pyrimidin-Analogon, das für die Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Blasen-, Bronchial-, Mamma-, Ovarial- und Pankreaskarzinoms zugelassen ist. Wie bei anderen Zytostatika erweist sich oftmals seine myelotoxische Wirkung als dosislimitierend, die sich vor allem in einer Thrombozytopenie bemerkbar macht.
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Schwere Thrombozytose mit arteriellem Verschluss nach Gemcitabin (Aus der UAW-Datenbank)
Gemcitabin (Gemzar®) ist ein Pyrimidin-Analogon, das für die Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Blasen-, Bronchial-, Mamma-, Ovarial- und Pankreaskarzinoms zugelassen ist. Wie bei anderen Zytostatika erweist sich oftmals seine myelotoxische Wirkung als dosislimitierend, die sich vor allem in einer Thrombozytopenie bemerkbar macht.
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Schwere Hypokaliämie nach Meropenem (UAW-News - International)
Meropenem (Meronem®) ist ein hoch und breit wirksames Antibiotikum aus der Klasse der Carbapeneme, die ihrerseits wiederum zu den Betalaktam-Antibiotika gehören. Von diesen ist allgemein bekannt, dass sie zu einer Hypokaliämie führen können, indem sie die distale Reabsorption dieses Kations verhindern. In der Fachinformation zu Meronem® findet sich hierzu allerdings kein Hinweis.
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Schwere Hypokaliämie nach Meropenem (UAW-News - International)
Meropenem (Meronem®) ist ein hoch und breit wirksames Antibiotikum aus der Klasse der Carbapeneme, die ihrerseits wiederum zu den Betalaktam-Antibiotika gehören. Von diesen ist allgemein bekannt, dass sie zu einer Hypokaliämie führen können, indem sie die distale Reabsorption dieses Kations verhindern. In der Fachinformation zu Meronem® findet sich hierzu allerdings kein Hinweis.
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Erratum zur Bekanntgabe: Schwere Hypokaliämie nach Meropenem (UAW-News - International)
Mitteilung der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) im Deutschen Ärzteblatt, Heft 7 vom 18.02.2005, "UAW-News" - International: Schwere Hypokaliämie nach Meropenem.
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Akuter Gedächtnisverlust unter Atorvastatin und Simvastatin (UAW-News - International)
Im deutschen Spontanerfassungssystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ; Stand: 25.11.2004) sind insgesamt 6840 Meldungen über unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) im Zusammenhang mit der Gabe eines Statins erfasst. Psychiatrische Störungen betrafen 9,4 Prozent der Meldungen. Darunter sind in elf Fällen Gedächtnisstörungen (Amnesie) aufgeführt. Während in den amerikanischen Produktinformationen für Statine auf die Möglichkeit einer Gedächtnisstörung hingewiesen wird, findet diese UAW in den deutschen Fachinformationen bislang keine Erwähnung.
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Akuter Gedächtnisverlust unter Atorvastatin und Simvastatin (UAW-News - International)
Im deutschen Spontanerfassungssystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ; Stand: 25.11.2004) sind insgesamt 6840 Meldungen über unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) im Zusammenhang mit der Gabe eines Statins erfasst. Psychiatrische Störungen betrafen 9,4 Prozent der Meldungen. Darunter sind in elf Fällen Gedächtnisstörungen (Amnesie) aufgeführt. Während in den amerikanischen Produktinformationen für Statine auf die Möglichkeit einer Gedächtnisstörung hingewiesen wird, findet diese UAW in den deutschen Fachinformationen bislang keine Erwähnung.
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Moxifloxacin: Cave Herzrhythmusstörungen - insbesondere bei parenteraler Gabe (Aus der UAW-Datenbank)
Moxifloxacin (Avalox® 400 mg Filmtabletten, Avalox® 400 mg/250 ml Infusionslösung) ist ein neueres Fluorchinolon, das sich im Vergleich zu älteren Vertretern dieser Wirkstoffgruppe durch eine verbesserte Wirksamkeit gegenüber klinisch relevanten grampositiven Kokken, atypischen Erregern wie Mykoplasmen, Chlamydien und Legionellen sowie Anaerobiern auszeichnet. In der Datenbank des deutschen Spontanerfassungssystems (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 8. 9. 2004) finden sich 1.046 Meldungen zu Moxifloxacin. Herzrhythmusstörungen insgesamt betreffen 16,5 Prozent der Meldungen.
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Moxifloxacin: Cave Herzrhythmusstörungen - insbesondere bei parenteraler Gabe (Aus der UAW-Datenbank)
Moxifloxacin (Avalox® 400 mg Filmtabletten, Avalox® 400 mg/250 ml Infusionslösung) ist ein neueres Fluorchinolon, das sich im Vergleich zu älteren Vertretern dieser Wirkstoffgruppe durch eine verbesserte Wirksamkeit gegenüber klinisch relevanten grampositiven Kokken, atypischen Erregern wie Mykoplasmen, Chlamydien und Legionellen sowie Anaerobiern auszeichnet. In der Datenbank des deutschen Spontanerfassungssystems (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ, Stand: 8. 9. 2004) finden sich 1.046 Meldungen zu Moxifloxacin. Herzrhythmusstörungen insgesamt betreffen 16,5 Prozent der Meldungen.
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Erhöhte Pankreasenzyme oder akute Pankreatitis unter Bupropion (Zyban®) (Aus der UAW-Datenbank)
Im deutschen UAW-Spontanerfassungssystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ; Datenstand: 08.09.2004) finden sich zu Bupropion 273 Meldungen. Am häufigsten werden psychiatrische Störungen (79,3 Prozent) genannt, wobei Meldungen über Suizidversuche führend sind (17,6 Prozent).
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Erhöhte Pankreasenzyme oder akute Pankreatitis unter Bupropion (Zyban®) (Aus der UAW-Datenbank)
Im deutschen UAW-Spontanerfassungssystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ; Datenstand: 08.09.2004) finden sich zu Bupropion 273 Meldungen. Am häufigsten werden psychiatrische Störungen (79,3 Prozent) genannt, wobei Meldungen über Suizidversuche führend sind (17,6 Prozent).
© Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft Letzte Änderung: 17.02.2006