Unerwünschte Arzneimittelwirkung melden
Bekanntgaben 2004
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Bekanntmachung zu Thalidomid-haltigen Arzneimitteln
Thalidomid war bis 1961 unter der Produktbezeichnung Contergan® als Schlafmittel im Verkehr. Zur Zeit ist in Deutschland kein Fertigarzneimittel mit diesem Wirkstoff zugelassen. Über die bei der EMEA, London, beantragten Zulassung für die Indikationen Multiples Myelom und Erythema nodosum leprosum ist noch nicht entschieden.
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Bekanntmachung zu Thalidomid-haltigen Arzneimitteln
Thalidomid war bis 1961 unter der Produktbezeichnung Contergan® als Schlafmittel im Verkehr. Zur Zeit ist in Deutschland kein Fertigarzneimittel mit diesem Wirkstoff zugelassen. Über die bei der EMEA, London, beantragten Zulassung für die Indikationen Multiples Myelom und Erythema nodosum leprosum ist noch nicht entschieden.
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Bilaterale anteriore toxische Optikusneuropathie (UAW-News - International)
Infliximab, ein monoklonaler Antikörper gegen Tumornekrosefaktor alpha, wird seit 1999 zur immunsuppressiven Therapie bei rheumatoider Arthritis, Morbus Crohn sowie bei therapierefraktärer Wegenerscher Granulomatose eingesetzt. Die AkdÄ hatte in der Vergangenheit mehrfach Anlass, sich mit gravierenden UAWs dieser Substanz auseinander zu setzen.
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Bilaterale anteriore toxische Optikusneuropathie (UAW-News - International)
Infliximab, ein monoklonaler Antikörper gegen Tumornekrosefaktor alpha, wird seit 1999 zur immunsuppressiven Therapie bei rheumatoider Arthritis, Morbus Crohn sowie bei therapierefraktärer Wegenerscher Granulomatose eingesetzt. Die AkdÄ hatte in der Vergangenheit mehrfach Anlass, sich mit gravierenden UAWs dieser Substanz auseinander zu setzen.
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Hypoglykämien unter Gatifloxacin (Bonoq®, Bonoq® Uro) (Aus der UAW-Datenbank)
Bei Gatifloxacin handelt es ich um ein seit November 2001 im Handel befindliches Fluorochinolon mit guter Wirksamkeit gegenüber gramnegativen und grampositiven Keimen.
Im deutschen Spontanerfassungssystem unerwünschter Arzneimittelwirkungen (gemeinsame Datenbank von Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, BfArM, und AkdÄ) sind mit Datenstand vom 18. 12. 2003 insgesamt 55 Meldungen zu Gatifloxacin erfasst, von denen sich sieben (12,7 Prozent) auf eine Hypoglykämie beziehen.
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Hypoglykämien unter Gatifloxacin (Bonoq®, Bonoq® Uro) (Aus der UAW-Datenbank)
Bei Gatifloxacin handelt es ich um ein seit November 2001 im Handel befindliches Fluorochinolon mit guter Wirksamkeit gegenüber gramnegativen und grampositiven Keimen.
Im deutschen Spontanerfassungssystem unerwünschter Arzneimittelwirkungen (gemeinsame Datenbank von Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, BfArM, und AkdÄ) sind mit Datenstand vom 18. 12. 2003 insgesamt 55 Meldungen zu Gatifloxacin erfasst, von denen sich sieben (12,7 Prozent) auf eine Hypoglykämie beziehen.
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Coxibe können Lithiumblutspiegel erhöhen (UAW-News - International)
Lithiumsalze werden in der Psychiatrie zur Langzeitprophylaxe bei unipolaren und bipolaren depressiven Störungen eingesetzt. Seit langer Zeit ist bekannt, dass viele nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAD) den Lithiumblutspiegel erhöhen können.
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Coxibe können Lithiumblutspiegel erhöhen (UAW-News - International)
Lithiumsalze werden in der Psychiatrie zur Langzeitprophylaxe bei unipolaren und bipolaren depressiven Störungen eingesetzt. Seit langer Zeit ist bekannt, dass viele nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAD) den Lithiumblutspiegel erhöhen können.
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Myopathien bzw. Leberreaktionen unter Ezetimib (Ezetrol®) (Aus der UAW-Datenbank)
Im Rahmen der UAW-Spontanerfassung (auch von Verdachtsfällen) liegen der AkdÄ derzeit 15 Berichte, die sich auf eine Myopathie unter Ezetimib beziehen, vor. In fünf Fällen wurde nur eine "Myalgie" genannt, in vier Fällen eine CK-Erhöhung und in sechs weiteren Fällen CK-Erhöhung plus Myalgie und/oder Myopathie. In den meisten Fällen (zehn von 15) wurde gleichzeitig mit einem Statin behandelt.
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Myopathien bzw. Leberreaktionen unter Ezetimib (Ezetrol®) (Aus der UAW-Datenbank)
Im Rahmen der UAW-Spontanerfassung (auch von Verdachtsfällen) liegen der AkdÄ derzeit 15 Berichte, die sich auf eine Myopathie unter Ezetimib beziehen, vor. In fünf Fällen wurde nur eine "Myalgie" genannt, in vier Fällen eine CK-Erhöhung und in sechs weiteren Fällen CK-Erhöhung plus Myalgie und/oder Myopathie. In den meisten Fällen (zehn von 15) wurde gleichzeitig mit einem Statin behandelt.
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Hyperprolaktinämie unter Risperidon bei einer älteren Patientin (Aus der UAW-Datenbank)
Die AkdÄ möchte Sie im Folgenden über Publikationen und Meldungen aus dem internationalen Raum informieren und hofft, Ihnen damit nützliche Hinweise auch für den Praxisalltag geben zu können. Risperidon (Risperdal®) gehört zur Gruppe der atypischen Neuroleptika und wurde im Jahr 2002 mit 15,7 Mio. DDD relativ häufig verordnet.
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Hyperprolaktinämie unter Risperidon bei einer älteren Patientin (Aus der UAW-Datenbank)
Die AkdÄ möchte Sie im Folgenden über Publikationen und Meldungen aus dem internationalen Raum informieren und hofft, Ihnen nützlich Hinweise auch für den Praxisalltag geben zu können. Risperidon (Risperdal®) gehört zur Gruppe der atypischen Neuroleptika und wurde im Jahr 2002 mit 15,7 Mio. DDD relativ häufig verordnet.
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Mutismus nach Propofol (Disoprivan® u. a.) (Aus der UAW-Datenbank)
Die Anwendung von Propofol als Kurznarkotikum z. B. bei endoskopischen Eingriffen hat in den vergangenen zwei Jahren stark zugenommen. Die AkdÄ hatte Anlass, sich im UAW-Ausschuss mit Todesfällen unter Propofol auseinander zu setzen.
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Mutismus nach Propofol (Disoprivan®) (Aus der UAW Datenbank)
Die Anwendung von Propofol als Kurznarkotikum z. B. bei endoskopischen Eingriffen hat in den vergangenen zwei Jahren stark zugenommen. Die AkdÄ hatte Anlass, sich im UAW-Ausschuss mit Todesfällen unter Propofol auseinander zu setzen.
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Suizidalität unter der Behandlung mit 5-Fluorchinolon-Antibiotika (Aus der UAW-Datenbank)
Medikamente können Depressionen und Suizidalität erzeugen. Zu derartigen Substanzen gehören zum Beispiel Interferone, Mefloquin, möglicherweise SSRI und sicher Fluorchinolone. Die 5-Fluorchinolone werden in großem Umfang (27 Mio.DDD/Jahr) verordnet. Über ihr UAW-Spektrum ist die Ärzteschaft durch zahlreiche Publikationen und die Fachinformationen gut informiert.
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Suizidalität unter der Behandlung mit 5-Fluorchinolon-Antibiotika (Aus der UAW-Datenbank)
Medikamente können Depressionen und Suizidalität erzeugen. Zu derartigen Substanzen gehören zum Beispiel Interferone, Mefloquin, möglicherweise SSRI und sicher Fluorchinolone. Die 5-Fluorchinolone werden in großem Umfang (27 Mio.DDD/Jahr) verordnet. Über ihr UAW-Spektrum ist die Ärzteschaft durch zahlreiche Publikationen und die Fachinformationen gut informiert.
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Paroxetin und Hyponatriämie (UAW-News International)
Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) verwendet man wegen geringerer anticholinerger Nebenwirkungen und guter Wirksamkeit gerne in der antidepressiven Therapie älterer Patienten. Über Hyponatriämie als seltene, aber potenziell lebensbedrohliche unerwünschte Arzneimittelwirkung (UAW) wurde wiederholt berichtet. Dennoch gibt es Hinweise, dass diese UAW bisher zu wenig beachtet wurde.
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Paroxetin und Hyponatriämie (UAW-News International)
Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) verwendet man wegen geringerer anticholinerger Nebenwirkungen und guter Wirksamkeit gerne in der antidepressiven Therapie älterer Patienten. Über Hyponatriämie als seltene, aber potenziell lebensbedrohliche unerwünschte Arzneimittelwirkung (UAW) wurde wiederholt berichtet. Dennoch gibt es Hinweise, dass diese UAW bisher zu wenig beachtet wurde.
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Durch Levofloxacin ausgelöste autoimmunhämolytische Anämie (AIHA) (UAW-News International)
Levofloxacin ist der linksdrehende Teil des Razemates Ofloxacin (Tarivid®) und als Tavanic® bei uns im Handel. Es ist ein Fluorchinolon mit sehr guter Wirksamkeit im gramnegativen und befriedigender Wirksamkeit im grampositiven Bereich. US-Autoren berichten jetzt über einen 82-jährigen Patienten, der ungefähr vier Tage nach Beginn der Levofloxacin-Behandlung Symptome wie Schwäche und Schwindel bemerkte. Gegen Ende der zehn Tage dauernden Behandlung verstärkten sich diese Symptome, und es traten zusätzlich ein Ikterus, dunkelfarbiger Urin, Sehstörungen und Atemnot auf.
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Durch Levofloxacin ausgelöste autoimmunhämolytische Anämie (AIHA) (UAW-News International)
Levofloxacin ist der linksdrehende Teil des Razemates Ofloxacin (Tarivid®) und als Tavanic® bei uns im Handel. Es ist ein Fluorchinolon mit sehr guter Wirksamkeit im gramnegativen und befriedigender Wirksamkeit im grampositiven Bereich. US-Autoren berichten jetzt über einen 82-jährigen Patienten, der ungefähr vier Tage nach Beginn der Levofloxacin-Behandlung Symptome wie Schwäche und Schwindel bemerkte. Gegen Ende der zehn Tage dauernden Behandlung verstärkten sich diese Symptome, und es traten zusätzlich ein Ikterus, dunkelfarbiger Urin, Sehstörungen und Atemnot auf.
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Eosinophiles Lungeninfiltrat durch Meloxicam (UAW-News-International)
Meloxicam (Mobec®) ist ein Analgetikum/Antirheumatikum, das u. a. zur Kurzzeitbehandlung akuter Schübe einer Arthrose sowie zur symptomatischen Langzeitbehandlung der rheumatoiden Arthritis zugelassen ist. Ein 23-jähriger Patient hat unter Meloxicam ein eosinophiles Lungeninfiltrat entwickelt.
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Eosinophiles Lungeninfiltrat durch Meloxicam (UAW-News International)
Meloxicam (Mobec®) ist ein Analgetikum/Antirheumatikum, das u. a. zur Kurzzeitbehandlung akuter Schübe einer Arthrose sowie zur symptomatischen Langzeitbehandlung der rheumatoiden Arthritis zugelassen ist. Ein 23-jähriger Patient hat unter Meloxicam ein eosinophiles Lungeninfiltrat entwickelt.
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Pseudodemenz/Delir nach Anwendung von Ibuprofen (UAW-News International)
Ibuprofen-haltige Arzneimittel stehen an zweiter Stelle der Verordnungshäufigkeit nichtsteroidaler Antiphlogistika innerhalb der GKV. Es wurde jetzt über einen 76-jährigen Patienten berichtet, der wegen einer Gonarthrose Ibuprofen erhielt. Drei Wochen nach Beginn dieser Therapie bemerkte die Familie des Patienten, dass er verwirrt war und erhebliche Störungen des Kurzzeitgedächtnisses zeigte.
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Pseudodemenz/Delir nach Anwendung von Ibuprofen (UAW-News International)
Ibuprofen-haltige Arzneimittel stehen an zweiter Stelle der Verordnungshäufigkeit nichtsteroidaler Antiphlogistika innerhalb der GKV. Es wurde jetzt über einen 76-jährigen Patienten berichtet, der wegen einer Gonarthrose Ibuprofen erhielt. Drei Wochen nach Beginn dieser Therapie bemerkte die Familie des Patienten, dass er verwirrt war und erhebliche Störungen des Kurzzeitgedächtnisses zeigte.
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Suizide und Suizidversuche unter Bupropion (Zyban®) (Aus der UAW-Datenbank)
Bupropion wird seit über 10 Jahren in den USA als Antidepressivum angewandt. Es gehört zur Gruppe der SSRI. Im deutschen Spontanerfassungssystem (Datenstand: 20.04.2004) finden sich 263 Fallberichte über unerwünschte Arzneimittelwirkungen mit Beteiligung von Bupropion. In 77,6 Prozent dieser Berichte wurden
"psychiatrische Störungen" als UAW angegeben; dazu gehören u. a. 40 Suizidversuche (teilweise mit tödlichem Ausgang).
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Osteonekrosen des Kiefers unter Bisphosphonaten (UAW-News - International)
Bisphosphonate werden zunehmend eingesetzt zur Therapie der Osteoporose, bei osteolytischen Knochenmetastasen von soliden Tumoren bzw. Osteolysen bei multiplen Myelomen oder bei Hyperkalzämie im Rahmen maligner Erkrankungen. In einer New Yorker Klinik für Mund- und Kieferchirurgie fiel jetzt eine Gruppe von Patienten mit nekrotischen Läsionen des Kiefers auf, denen eine klinische Eigenschaft gemeinsam war: sie hatten alle eine Dauertherapie mit den auch in Deutschland zugelassenen Bisphosphonaten Pamidronat, Zoledronat oder Alendronat erhalten
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Osteonekrosen des Kiefers unter Bisphosphonaten (UAW-News - International)
Bisphosphonate werden zunehmend eingesetzt zur Therapie der Osteoporose, bei osteolytischen Knochenmetastasen von soliden Tumoren bzw. Osteolysen bei multiplen Myelomen oder bei Hyperkalzämie im Rahmen maligner Erkrankungen. In einer New Yorker Klinik für Mund- und Kieferchirurgie fiel jetzt eine Gruppe von Patienten mit nekrotischen Läsionen des Kiefers auf, denen eine klinische Eigenschaft gemeinsam war: sie hatten alle eine Dauertherapie mit den auch in Deutschland zugelassenen Bisphosphonaten Pamidronat, Zoledronat oder Alendronat erhalten.
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Haarausfall unter Olanzapin (Zyprexa®) (UAW-News - International)
Eine 41-jährige Patientin mit einer fünf Jahre dauernden psychiatrischen Vorgeschichte wurde unter stationären Bedingungen zunächst mit 5 mg Olanzapin (Zyprexa®) täglich therapiert. Bereits zwei Wochen nach Beginn der Behandlung - die Patientin erhielt zu diesem Zeitpunkt 7,5 - 10 mg täglich - klagte sie über Haarausfall.
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Haarausfall unter Olanzapin (Zyprexa®) (UAW-News - International)
Eine 41-jährige Patientin mit einer fünf Jahre dauernden psychiatrischen Vorgeschichte wurde unter stationären Bedingungen zunächst mit 5 mg Olanzapin (Zyprexa®) täglich therapiert. Bereits zwei Wochen nach Beginn der Behandlung - die Patientin erhielt zu diesem Zeitpunkt 7,5 - 10 mg täglich - klagte sie über Haarausfall.
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Purpura und Nephritis unter Candesartan (UAW-News International)
Candesartan (Atacand®, Blopress®) ist ein viel verordneter AT1-Rezeptorantagonist. Im deutschen UAW-Spontanerfassungssystem (Datenstand: 20.04.2004) befinden sich 278 Meldungen zu Candesartan (inklusive Kombinationen mit Hydrochlorothiazid).
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Blutbildstörungen unter einer antimykotischen Therapie mit Itraconazol (Aus der UAW-Datenbank)
Itraconazol, z. B. Sempera®, gehört zusammen mit Fluconazol und Voriconazol zur Gruppe der oral angewandten Triazol-Antimykotika. Inzwischen wurden der AkdÄ mehrere Fälle von Blutbildveränderungen unter
der Therapie mit Itraconazol berichtet.
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Nephrotisches Syndrom und interstitielle Nephritis unter Celecoxib (UAW-News - International)
Nichtsteroidale Antirheumatika können Störungen im Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt und eine Niereninsuffizienz verursachen. In seltenen Fällen lösen sie eine akute allergische interstitielle Nephritis und ein nephrotisches Syndrom aus.
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Nephrotisches Syndrom und interstitielle Nephritis unter Celecoxib (UAW-News - International)
Nichtsteroidale Antirheumatika können Störungen im Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt und eine Niereninsuffizienz verursachen. In seltenen Fällen lösen sie eine akute allergische interstitielle Nephritis und ein nephrotisches Syndrom aus.
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SSRI und Suizidalität? (Kurzfassung)
Der UAW-Ausschuss kam zum Ergebnis, dass insbesondere in Verbindung mit den bei SSRI besonders stark ausgeprägten exzitatorischen Nebeneffekten ein Risiko suizidaler Handlungen grundsätzlich und unabhängig vom Alter angenommen werden muss, das durch entsprechende Kasuistiken illustriert wird.
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SSRI und Suizidalität? (Kurzfassung)
Der UAW-Ausschuss kam zum Ergebnis, dass insbesondere in Verbindung mit den bei SSRI besonders stark ausgeprägten exzitatorischen Nebeneffekten ein Risiko suizidaler Handlungen grundsätzlich und unabhängig vom Alter angenommen werden muss, das durch entsprechende Kasuistiken illustriert wird.
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SSRI und Suizidalität? (Langfassung)
Der UAW-Ausschuss kam zum Ergebnis, dass insbesondere in Verbindung mit den bei SSRI besonders stark ausgeprägten exzitatorischen Nebeneffekten ein Risiko suizidaler Handlungen grundsätzlich und unabhängig vom Alter angenommen werden muss, das durch entsprechende Kasuistiken illustriert wird.
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SSRI und Suizidalität? (Langfassung)
Der UAW-Ausschuss kam zum Ergebnis, dass insbesondere in Verbindung mit den bei SSRI besonders stark ausgeprägten exzitatorischen Nebeneffekten ein Risiko suizidaler Handlungen grundsätzlich und unabhängig vom Alter angenommen werden muss, das durch entsprechende Kasuistiken illustriert wird.
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Risikobewertungsverfahren zu Coxiben abgeschlossen
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informiert mit einer Arzneimittelschnellinformation (ASI) über den Abschluss eines Risikobewertungsverfahrens der Europäischen Kommission zu Coxiben.
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Besondere Vorsichtsmaßnahmen bei der Verschreibung und Einnahme von Isotretinoin erforderlich
Die Verordnung, Abgabe und Anwendung von Isotretinoin zur Behandlung schwerer Formen von Akne bedürfen aufgrund des hohen teratogenen Risikos besonderer Sicherheitsmaßnahmen.
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Telithromycin (Ketek®) und Herzrhythmusstörungen (Aus der UAW-Datenbank)
Bei Telithromycin handelt es sich um ein "erweitertes Makrolid" mit zunächst gleichem Wirkungsspektrum wie Azithromycin, Clarithromycin und Roxythromycin, das darüber hinaus gegen Makrolid- und Penicillin-resistente Pneumokokken wirk- sam ist. Im deutschen Spontanerfassungssystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ; Datenstand 28. 7. 2004) finden sich zu Ketek® insgesamt 201 Meldungen. Hiervon beziehen sich 9,5 Prozent auf "Herzrhythmusstörungen".
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Telithromycin (Ketek®) und Herzrhythmusstörungen (Aus der UAW-Datenbank)
Bei Telithromycin handelt es sich um ein "erweitertes Makrolid" mit zunächst gleichem Wirkungsspektrum wie Azithromycin, Clarithromycin und Roxythromycin, das darüber hinaus gegen Makrolid- und Penicillin-resistente Pneumokokken wirksam ist. Im deutschen Spontanerfassungssystem (gemeinsame Datenbank von BfArM und AkdÄ; Datenstand 28.07.2004) finden sich zu Ketek® insgesamt 201 Meldungen. Hiervon beziehen sich 9,5 Prozent auf "Herzrhythmusstörungen".
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Sehstörungen nach Röntgenkontrastmitteln (Aus der UAW-Datenbank)
Jodhaltige Röntgenkontrastmittel sind zentraler Bestandteil der diagnostischen Medizin. Bevorzugt werden heute nichtionische Kontrastmittel, wie Iohexol (z. B. Accupaque®), Iopamidol (z. B.Solutrast®) oder Iopromid (z. B. Ultravist®), eingesetzt. Zu den bekannten neurologischen
Komplikationen im Zusammenhang mit ihrer Anwendung gehören Sehstörungen.
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Sehstörungen nach Röntgenkontrastmitteln (Aus der UAW-Datenbank)
Jodhaltige Röntgenkontrastmittel sind zentraler Bestandteil der diagnostischen Medizin. Bevorzugt werden heute nichtionische Kontrastmittel, wie Iohexol (z. B. Accupaque®), Iopamidol (z. B.Solutrast®) oder Iopromid (z. B. Ultravist®), eingesetzt. Zu den bekannten neurologischen
Komplikationen im Zusammenhang mit ihrer Anwendung gehören Sehstörungen.
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Akutes Lungenödem durch Pioglitazon (Actos®) (Aus der UAW-Datenbank)
Pioglitazon (Actos®) ist ein orales Antidiabetikum aus der Gruppe der Thiazolidindione für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2. Im deutschen UAW-Spontanerfassungssystem (Datenstand: 28.07.2004) finden sich zu Pioglitazon 65 Meldungen, darunter drei Berichte über ein Lungenödem. Bei Rosiglitazon betreffen von den erfassten 255 Meldungen 13 Berichte das Auftreten eines Lungenödems.
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Akutes Lungenödem durch Pioglitazon (Actos®) (Aus der UAW-Datenbank)
Pioglitazon (Actos®) ist ein orales Antidiabetikum aus der Gruppe der Thiazolidindione für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2. Im deutschen UAW-Spontanerfassungssystem Datenstand: 28.07.2004) finden sich zu Pioglitazon 65 Meldungen, darunter drei Berichte über ein Lungenödem. Bei Rosiglitazon betreffen von den erfassten 255 Meldungen 13 Berichte das Auftreten eines Lungenödems.
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Kardiovaskuläre Nebenwirkungen sind ein Klasseneffekt aller Coxibe: Konsequenzen für Ihre künftige Verordnung (Aus der UAW-Datenbank)
Anlässlich der Marktrücknahme von Rofecoxib (Vioxx®) wegen bekannt gewordener und aus pharmakologischer Sicht zu erwartender kardiovaskulärer Risiken stellt sich die Frage nach der Sicherheit der übrigen vier auf dem Markt vertretenen Coxibe: Celecoxib (Celebrex®); Valdecoxib (Bextra®), Parecoxib (Dynastat®) und Etoricoxib (Arcoxia®). Die europäische Zulassungsbehörde will sich mit dieser Frage in den kommenden Monaten beschäftigen.
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Kardiovaskuläre Nebenwirkungen sind ein Klasseneffekt aller Coxibe: Konsequenzen für Ihre künftige Verordnung (Aus der UAW-Datenbank)
Anlässlich der Marktrücknahme von Rofecoxib (Vioxx®) wegen bekannt gewordener und aus pharmakologischer Sicht zu erwartender kardiovaskulärer Risiken stellt sich die Frage nach der Sicherheit der übrigen vier auf dem Markt vertretenen Coxibe: Celecoxib (Celebrex®); Valdecoxib (Bextra®), Parecoxib (Dynastat®) und Etoricoxib (Arcoxia®). Die europäische Zulassungsbehörde will sich mit dieser Frage in den kommenden Monaten beschäftigen.
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Schwere unerwünschte Arzneimittelwirkungen nach Propofol-Infusionen zur Sedierung
Propofol gehört zu den kurz wirkenden intravenösen Anästhetika und führt bei parenteraler Applikation rasch zum Bewusstseinsverlust, der bei üblicher Dosierung etwa vier bis acht Minuten anhält. In einer neueren Veröffentlichung wurde bei 21 Kindern und 14 Erwachsenen das Propofol-Infusionssyndrom, teilweise mit tödlichen Ausgängen, beschrieben.
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Schwere unerwünschte Arzneimittelwirkungen nach Propofol-Infusionen zur Sedierung
Propofol gehört zu den kurz wirkenden intravenösen Anästhetika und führt bei parenteraler Applikation rasch zum Bewusstseinsverlust, der bei üblicher Dosierung etwa vier bis acht Minuten anhält. In einer neueren Veröffentlichung wurde bei 21 Kindern und 14 Erwachsenen das Propofol-Infusionssyndrom, teilweise mit tödlichen Ausgängen, beschrieben.
© Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft Letzte Änderung: 04.07.2005