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Bekanntgaben und Mitteilungen
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In diesem Jahr publizierte Meldungen der AkdÄ aus dem Deutschen Ärzteblatt (DÄ)
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Metaanalyse zum Risiko von gastrointestinalen Perforationen bei Tumorpatienten, die mit Bevacizumab (Avastin®) behandelt werden (Aus der UAW-Datenbank)
(Deutsches Ärzteblatt, Jg. 107, Heft 6, 12.02.2010)
Bevacizumab ist jeweils in Kombination mit einer Chemotherapie zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem Kolon- oder Rektumkarzinom sowie beim metastasierten Mammakarzinom und fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom zugelassen. Darüber hinaus ist es in Kombination mit Interferon alpha-2a beim fortgeschrittenen bzw. metastasierten Nierenzellkarzinom indiziert. Zu den schwerwiegenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen von Bevacizumab zählen u. a. Störungen der Blutbildung, thromboembolische Ereignisse, Blutungen, Wundheilungsstörungen, Magen-Darm-Perforationen, reversibles posteriores Leukoenzephalopathie-Syndrom (RPLS) und kardiovaskuläre Reaktionen wie Hypertonie und Herzinsuffizienz.
Aktuell wurde eine Metaanalyse basierend auf einer systematischen Literaturauswertung veröffentlicht, die das Risiko von gastrointestinalen Perforationen unter Bevacizumab näher untersucht hat.
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